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Autor Thema: Der plötzliche Klimawandel  (Gelesen 3643 mal)
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matondo
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« am: 10. Februar 2007, 23:45:15 »

Hey,

was sagt ihr so zur "neusten" Entdeckung unserer Weltpolitik,nämlich zum Klimawandel. Ich finde es echt krass,dass die Weltpolitik das Problem erst jetzt "erkennt".

Eure Meinung?
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der dave
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« Antwort #1 am: 10. Februar 2007, 23:47:05 »

der plötzliche klimawandel ist ja kein "plötzlicher" - plötzlich ist nur der sorgenvolle aufschrei ob einer entwicklung die schon vor jahrzehnten begonnen hat
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matondo
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« Antwort #2 am: 10. Februar 2007, 23:56:55 »

das war auch mehr sarkastisch gemeint. der klimawandel war natürlich schon seit jahrzehnten abzusehen.
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towmac
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« Antwort #3 am: 10. Februar 2007, 23:59:53 »

Wenn man etwas nicht sehen will, macht man einfach die Augen zu. Etwas, was man auf morgen verschieben kann, verschiebt man dann lieber auf übermorgen, damit es erstmal keinen Stress gibt.

Die Frage ist ja nun, was nun gemacht werden kann, und, ob es auch gemacht wird. Man kann ja ansonsten immernoch paar Jahrzente warten... Man wirds ja schon überleben ^^
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matondo
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« Antwort #4 am: 11. Februar 2007, 00:11:38 »

Das ist es ja,man wird es nicht überleben. Auf Dauer wird man die Dürreperioden,Erdbeben,Überschwemmungen,Smog etc. pp. nicht überleben. Die Erde reinigt sich selbst. Die Natur rächt sich und man hätte etwas ändern können,aber die Weltpolitk verschließt sich davor. Ein Grund für die so oft bescholtene Politikverdrossenheit. Warum soll ich wählen gehen,wenn nichts für mich bzw. für das,was ich für wichtig erachte, getan wird!?
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LuckyLuca
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« Antwort #5 am: 11. Februar 2007, 14:05:56 »

Also einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der Politikverdrossenheit würde ich jetzt eigentlich nicht sehen. Zumindest nicht so, wie du. Ich glaube der Wähler wäre weit Politikverdrossener, wenn der Klimawandel schon längst in die Weltpolitik Einzug gehalten hätte. Die Bürger sind nicht zufriedener mit ihren Regierungen - seien es nur staatliche oder überstaatliche - wenn Benzinpreise steigen und man Steuern auf ihre Geländewagen erhebt.
Und das ist - so denke ich eher - der Grund dass der Klimawandel bislang noch nicht hinreichend Resonanz in der Politik findet. Welcher Politiker möchte sich schon mit sowas unbeliebt machen? Bevor der Klimawandel auf der politischen Ebene eine CHance hat muss er erstmal in die Köpfe der Wähler.
Gerade wenn man Staaten wie die USA hernimmt, dann findet man ein entsprechendes Bewusstsein bei den Menschen nicht. Zumindest bisher. Der derzeitige Umschwung, der gerade in Amerika jetzt stattzufinden scheint, macht Hoffnung. Ebenso die "neue Entdeckung der Weltpolitik". Vielleicht ändert sich ja endlich was.

ps: Amerika wird in diesem Zusammenhang immer wieder gerne genannt. Man hat dann aber Tendenz sich selbst aus dem Kreis der Umweltsünder auszuklammern und die Fäuste gegen andere zu schütteln. Das ist natürlich völlig falsch. Gerade erst hat Deutschland das Umweltprogramm der EU gebremst. Wir sind genauso Schuld.
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der dave
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« Antwort #6 am: 11. Februar 2007, 15:07:23 »

...man kann aber nicht abwarten bis der geneigte wähler sich dem ausmaß der drohenden gefahr bewusst ist und entsprechende einschränkungen akzeptiert. nach diesem mechanismus funktioniert ein staat ja auch nicht. solange der einzelne die handlungspflicht nicht erkannt hat, ist halt die initiative der politischen führung gefragt (das bezieht sich nur auf den klimawandel :>).
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matondo
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« Antwort #7 am: 11. Februar 2007, 21:13:16 »

Politiker haben eine gewisse Verantwortung ihren Wählern gegenüber. Und dein Argument,dass sich kein Politiker gerne durch angemessene Umweltpolitk unbeliebt machen will,zeigt doch,dass mit der Politik was nicht stimmt,wenn nur für Machterhalt,aber nicht für den Bürger regiert wird.
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Anaxandra
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« Antwort #8 am: 11. Februar 2007, 23:50:08 »

klar, die politiker haben ganz wichtige entscheidungen und maßnahmen zu treffen, was den klimaschutz und -wandel betrifft, trotzdem sollten wir die schuld und verantwortung nicht immer an "die da oben" abgeben.
wir selbst tragen die verantwortung für all das mit, wir alle.
später, wenn es einmal noch weiter fortgeschritten ist als jetzt werden uns unsere kinder fragen, weshalb wir nichts dagegen unternommen haben, wir, in deren generation das problem durchaus bekannt war. keiner wird sagen können, er hätte nichts gewusst. wir sind zu feige und faul uns an unserer eigenen nase zu fassen.
einer unserer lehrer hat das kürzlich mit der machtergreifung und der gesetzgebung der nationalsozialisten verglichen. uns kann es heue leicht fallen anzuklagen, aber was tun wir denn gegen die missstände der heutigen zeit und wo beschützen wir die welt unserer nachkommen?
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matondo
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« Antwort #9 am: 12. Februar 2007, 00:34:48 »

klar,da gebe ich dir recht,aber:

was kann ich mehr tun als weniger auto fahren,weniger energie & wasser verbrauchen? nichts. greenpeace & co. gelten als nervige ökos. die einzigen,die wirklich dafür sorgen können,dass die energie,die du verbrauchst sauberer wird und,dass das auto,welches du fährst weniger verbrauchen soll sind politiker.ich kann nicht als einzelner zur chevron gehen und sagen "also eure raffinerien gefallen mir gar nicht".
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