Der Mensch ist doch auch nichts anderes als ein Tier mit ein wenig mehr Verstand. Da Liebe kein rationales Phänomen ist, gehört sie also wohl eher in die Welt der Triebe. Und - hier seien insbesondere die männlichen Leserinnen und Leser angesprochen

- so ziehmlich jeder hat wohl schonmal seine nicht allzu wählerische sexuelle Triebnatur zu spüren bekommen (wenn auch nur auf Vorstellungsebene). Das muss man akzeptieren und ich finde, dass man sich selbst etwas vormacht, wenn man glaubt, die Liebe zu jemandem könnte ewig halten.
So wie du argumentiert behandelst du Liebe aber eben nicht als Trieb-Objekt, also rational. Gleichzeitig verweigerst du aber der Wissenschaft Zugriff darauf, weil Liebe nicht rational ist.