Wissenscommunity

Freigeist Suche

Google

Frei-Geist - Das Wissens-Forum
Unister.de - a place for students
News: Frei-Geist.eu nun endlich online!
 
*
Willkommen Gast. Bitte einloggen oder registrieren. 20. Mai 2012, 10:00:25


Einloggen mit Benutzername, Passwort und Sitzungslänge


Seiten: 1 2 [3]
  Drucken  
Autor Thema: Heirat - Bald Relikt der Vergangenheit?  (Gelesen 3945 mal)
0 Mitglieder und 2 Gäste betrachten dieses Thema.
towmac
Administrator
Frei-Geist Philosoph
*****

Karma: 8
Geschlecht: Männlich
Alter: 25
Ort: Linden
Beiträge: 61


Mach es wie Gott, werde Mensch.

119490123 Scace@gmx.de
Profil anzeigen WWW E-Mail
« Antwort #20 am: 21. Februar 2007, 00:58:53 »

Habe heute interessanten Artikel im aktuellen Focus gelesen: "Hält Liebe ewig?"

Darin geht es allen vorran darum, dass die Antwort meistens nein ist. Vielmehr soll der Mensch nicht dafür geschaffen sein, monogam zu leben. Es seien eher 3-5 Lebensabschnittspartner der optimale Weg zum Glück - immer eine für die entsprechende Phase im Leben.

Nur 5 % der Tiere leben monogam, und warum sie das tun ist immer noch nicht ganz geklärt.

Das Problem bei solchen Artikeln: Liebe wird rein wissenschaftlich betrachtet und damit auch entmythalisiert. Wenn Liebe jedoch nicht wissenschaftlich erfasst werden kann (ausser in einer Ansammlung an Glückshormomen), dann sind natürlich auch die oben genannten Schlussfolgerungen falsch. 

Mensch  - monogames oder polygames Wesen?
Gespeichert

Wie der stille See seinen dunklen Grund in der tiefen Quelle hat, so hat die Liebe eines Menschen ihren rätselhaften Grund in Gottes Licht.
http://www.frei-geist.eu
LuckyLuca
Frei-Geist Aufklärer
***

Karma: 5
Beiträge: 26


Profil anzeigen E-Mail
« Antwort #21 am: 21. Februar 2007, 12:01:51 »

Der Mensch ist doch auch nichts anderes als ein Tier mit ein wenig mehr Verstand. Da Liebe kein rationales Phänomen ist, gehört sie also wohl eher in die Welt der Triebe. Und - hier seien insbesondere die männlichen Leserinnen und Leser angesprochen Zunge - so ziehmlich jeder hat wohl schonmal seine nicht allzu wählerische sexuelle Triebnatur zu spüren bekommen (wenn auch nur auf Vorstellungsebene). Das muss man akzeptieren und ich finde, dass man sich selbst etwas vormacht, wenn man glaubt, die Liebe zu jemandem könnte ewig halten.

So wie du argumentiert behandelst du Liebe aber eben nicht als Trieb-Objekt, also rational. Gleichzeitig verweigerst du aber der Wissenschaft Zugriff darauf, weil Liebe nicht rational ist.
Gespeichert
towmac
Administrator
Frei-Geist Philosoph
*****

Karma: 8
Geschlecht: Männlich
Alter: 25
Ort: Linden
Beiträge: 61


Mach es wie Gott, werde Mensch.

119490123 Scace@gmx.de
Profil anzeigen WWW E-Mail
« Antwort #22 am: 22. Februar 2007, 00:29:33 »

Naa sehe ich sehr anders :-)

Grundsätzlich unterscheide ich zwischen Liebe und "Geilheit". Ist beides was komplett unterschiedliches. Zusammen ist es am besten, aber existiert auch beides unabhängig von einander.

Weiterhin sehe ich nicht Menschen als lediglich Tiere mit "mehr Verstand" an. Menschen sind zu Gedanken und damit Emotionen fähig, die es Tiere nicht sind, was Tiere nun keinesfalls wertmindert, sondern sie nur anders klassifiziert.

Schlussfolgerung: Wenn Liebe etwas transzendales ist, etwas was mit wissenschaftlichen Methoden so nicht exakt untersucht werden kann, dann sind wissenschaftliche Untersuchungen zum Scheitern verurteilt, da sie eben nur die "triebhafte" Liebe und die Auswirkungen (Hormone) der wahren Liebe untersuchen können, aber nicht den Grund und die Natur der Liebe selbst.
Gespeichert

Wie der stille See seinen dunklen Grund in der tiefen Quelle hat, so hat die Liebe eines Menschen ihren rätselhaften Grund in Gottes Licht.
http://www.frei-geist.eu
Mr.Brain
Frei-Geist Neuling
*

Karma: 0
Beiträge: 2



Profil anzeigen E-Mail
« Antwort #23 am: 11. April 2007, 09:06:44 »

ähm, warum eine so große diskussion um so ein thema? mir ist es vollkommen egal, ob die menschen früher mehr heiraten, als heute. früher war das oft ja auch schlichtweg ein zwang, der seitens der eltern und der konservativen gesellschaft ausgeübt wurde. da ging es selten um liebe und den partner des lebens, worduch die menschen somit oft auch nicht glücklich waren, wage ich zu behaupten. heute leben die menschen eben ganz, wie sie es möchten und das ist ja wohl nur richtig. außerdem reicht es ja, wenn beide menschen wissen, dass sie sich gegenseitig lieben und das ist ja wohl die hauptsache und viel mehr wert, als eine heirat. ich finds super, wenn die menschen sich auch auf ihr eigenes, junges leben konzentrieren und die dinge tun, die sie machen wollen. früher war das alles ja gar nicht möglich. da hatte die frau mit 20 schon ihr erstes oder zweites kind an der backe und war ab sofort hausfrau. ist doch schrecklich. unehelich kinder zu bekommen ist und sollte heutzutage kein problem mehr sein und wenn man irgendwann dann doch heiraten möchte sollte dem nichts im wege stehen. aber so veiel gerede um die dramatisch zurückgehende heirat im vergleich zu fürher ist doch einfach lächerlich.
Gespeichert
Seiten: 1 2 [3]
  Drucken  
 
Gehe zu:  

Powered by MySQL Powered by PHP

Powered by SMF 1.1.1 | SMF © 2006, Simple Machines LLC
Joomla Bridge by JoomlaHacks.com

copyright (c) Frei-Geist.eu
Prüfe XHTML 1.0 Prüfe CSS Dilber MC Theme by HarzeM


Freigeist Wissenscommunity | Philosophie Forum | Shop | Links | Kontakt | Impressum | Nutzungsbedingungen | Datenschutz | FAQ

Reisen | Backlink Check | Abitur Mathe | Geschenke Geschirr | Nachhilfe | Affiliate Marketing | Tierfutter | Online Katalog | Suchmaschinenoptimierung
Strategische Suchmaschinenoptimierung | Beamer | Kolding Wetter | Denk-Reise nach Dänemark | Bewerbungsgespräch üben | Last Minute |
Copyright  © 2007,  www.frei-geist.eu

Freigeist Wissenscommunity | Religion und Philosophie Forum