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 am: 31. Januar 2012, 17:42:16 
Begonnen von Hans Kaiser - Letzter Beitrag von Hans Kaiser
Ein zweites Beispiel

Gottvater ein Auftragsmörder?

Gott gebietet im fünften Gebot  > DU sollst nicht töten < .  Was aber macht Gott? Gott beschließt den Opfertod seines Sohnes zur Erlösung der Menschheit.
Für den dazu erforderlichen Mord (ohne Ermordung kein Opfertod) benutzt Gott Menschen. Diese müssen für ihn die schmutzige Arbeit des Tötens übernehmen. Trotz seines Tötungsverbotes!

 Erläuterung:
Da zur damaligen Zeit kein Mensch von dem geplanten Opfertod Kenntnis hatte, sich folglich niemand freiwillig für die Ermordung des Gottessohnes melden konnte, blieb Gottvater gar nichts anderes übrig als (logischerweise) die Dinge selbst in die Hand zu nehmen. Er musste sich Menschen suchen, sie manipulieren, motivieren, sich zurechtzimmern, wie auch immer (bei seiner Allmacht ein Kinderspiel) so, dass sie fähig wurden seinen Auftrag auszuführen, dessen Zweck es war   

seinen Sohn zu schnappen,
ihn zu quälen, an ein Kreuz zu nageln und ihn zu töten.

Gott bediente sich gemeiner Mörder, um sein Heilsgeschehen geschehen zu lassen. Er machte unbescholtene Menschen (durch seinen Auftrag) zu Mördern.



Folgerichtig:   Gottvater ist kein Auftragsmörder, sondern …… Auftraggeber.

Widersinnig:   Sühne, Vergebung der Sünden und Versöhnung mit Gott,
                         durch einen spektakulären Mord.

Anmerkung:   Einem richtigen Gott kann ein solch haarsträubender Widersinn       
                         nicht in den Sinn kommen.





 2 
 am: 22. September 2007, 20:36:17 
Begonnen von matondo - Letzter Beitrag von Neko_Kida
Der Klimawanderl wurde ja schon etwas länger beobachtet, nur hat man das Ganze einfach mal als "Ungefährlich" eingestuft. Jetzt wos plötzlich klick macht ist er aufeinmal da.
Der Klimawandel hat aber ( so scheit es) eine positive Wirkung auf den wirtschaftlichen Kreis. Überall ist Werbung wo es heißt ja hier konnen die den CO2 Ausstoß verringern. Es laufen jetzt ja Sendungen über das Vermindern von CO2, aber zum Teil laufen da Themen, die sowieso kein mensch einhält oder einhalten kann.
Na klar ist es gefährlich einfach so weiter zu machen und mit SCheuklappen durch die Gegend zu laufen, aber um wirklich schlagartig eine positive "Reaktion" zu bekommen muss mann alles umdrehen, und das ist heut zutage nicht mehr möglich.

 3 
 am: 11. April 2007, 09:09:52 
Begonnen von sophia - Letzter Beitrag von Mr.Brain
ja, notlügen , die einem geliebten menschen irgendwelches leid ersparen sind okay.

 4 
 am: 11. April 2007, 09:06:44 
Begonnen von towmac - Letzter Beitrag von Mr.Brain
ähm, warum eine so große diskussion um so ein thema? mir ist es vollkommen egal, ob die menschen früher mehr heiraten, als heute. früher war das oft ja auch schlichtweg ein zwang, der seitens der eltern und der konservativen gesellschaft ausgeübt wurde. da ging es selten um liebe und den partner des lebens, worduch die menschen somit oft auch nicht glücklich waren, wage ich zu behaupten. heute leben die menschen eben ganz, wie sie es möchten und das ist ja wohl nur richtig. außerdem reicht es ja, wenn beide menschen wissen, dass sie sich gegenseitig lieben und das ist ja wohl die hauptsache und viel mehr wert, als eine heirat. ich finds super, wenn die menschen sich auch auf ihr eigenes, junges leben konzentrieren und die dinge tun, die sie machen wollen. früher war das alles ja gar nicht möglich. da hatte die frau mit 20 schon ihr erstes oder zweites kind an der backe und war ab sofort hausfrau. ist doch schrecklich. unehelich kinder zu bekommen ist und sollte heutzutage kein problem mehr sein und wenn man irgendwann dann doch heiraten möchte sollte dem nichts im wege stehen. aber so veiel gerede um die dramatisch zurückgehende heirat im vergleich zu fürher ist doch einfach lächerlich.

 5 
 am: 06. April 2007, 21:08:06 
Begonnen von Freigeist - Letzter Beitrag von Freigeist


„Zurück zur Natur!“, forderte einst der französisch- schweizerische Philosoph Jean- Jacques Rousseau auf und lieferte mit der in diesem Appell bestehenden Zivilisationskritik einen zeitlosen Denkanstoß. Es ist daher interessant sich seiner kritischen Thesen einmal anzunehmen und ein wenig weiterzuführen..

Viele Aufklärungsphilosophen verstanden unter Natur beinahe das selbe wie unter Vernunft. So auch Rousseau. Seiner Ansicht nach, sei die Vernunft dem Menschen von Natur aus gegeben. Und was von der Natur stammt sei gut, was den Menschen in seinem Wesen zu einem „von Natur aus“ guten mache. Ganz anders sehe es mit der Kirche oder unserer Zivilisation aus. Sie wurde nicht von der Natur zum Bestandteil unseres Lebens ernannt, sondern einzig und allein vom Mensch selbst. Die Zivilisation stelle somit einen unnatürlichen Aspekt in unserem Leben dar, der somit nicht gut sein kann, da er nicht aus der Natur entstanden ist.

Rousseau erklärt folglich die Zivilisation als Ursache allen Übels. 

Nehme man sich nur die Naturvölker zur Bekräftigung dieser These: Sie leben gesünder und glücklicher, als die meisten Menschen, die sich in einer Zivilisation lebend finden. Eben weil sie im Einklang mit der Natur leben. Rousseau scheint vorbehaltlos im Recht zu sein. Denn warum entstehen soziale Ungerechtigkeiten, Kriminalität und Elend? Nicht etwa, weil der Mensch uneingeschränkt seiner natürlichen Vernunft nachgehen kann. Er wird zwangsläufig durch die Zivilisation von ihr entfernt, ohne dass er sich dagegen wehren könnte.

Er benötigt Essen und Trinken um sich zu ernähren, ein Dach über dem Kopf um sich zu schützen und Kontakt zu anderen Menschen um Liebe zu bekommen, die er braucht um leben zu können. Um seine Nahrung zu bekommen muss er in unserer Zivilisation arbeiten und Geld verdienen. Auch ein Dach über dem Kopf bekommt er nur durch Bezahlung. Diese unverzichtbaren Dinge erreicht er, wie bereits gesagt, nur durch Arbeit.

Doch nicht jede Arbeit ist gleich, geschweige denn gibt es ausreichend Beschäftigungen für jeden. Die eine verrichtete Arbeit bedankt sich bei dem Menschen, der den ganzen Tag über geschuftet hat mit einem Hungerlohn, der andere Mensch sitzt hinter dem Schreibtisch seiner Firma, die er ohne Eigenleistung geerbt hat und lässt für sich arbeiten. Er ist reich ohne etwas dafür zu tun und braucht sich keinen einzigen Gedanken um seine Existenz, seine Gesundheit und seine Ernährung zu machen.

Was folgt sind Schichten, die sich in die der Reichen und die der Armen unterteilt. Die beiden Schichten bedeuten wiederum, dass die Menschen nur in den ihnen zugeordneten Kreisen verkehren. Die Menschen werden in gut und weniger gut oder wertvoll unterteilt, obwohl die Natur bei ihrer Erschaffung keine Unterschiede gemacht hat. Dem einzelnen Mensch wird somit ein bestimmter Wert gegeben

Der Reiche, immer Erfolgreiche und Bewunderte, wird durch die übermäßige Aufmerksamkeit und durch den Reichtum, der ihm wie selbstverständlich überlassen wird, zu einem überheblichen, eingebildeten Menschen, der stets auf sein eigenes Wohl achtet, auf für minderwertig erklärte Menschen jedoch keinerlei Rücksicht nimmt. Er wird größenwahnsinnig, machtgierig und wie gesagt äußerst selbstverliebt.

Der Arme ist von ständigen Sorgen um seine Existenz oder die seiner Familie besorgt. Entweder er schuftet bis zum Umfallen, um sich gerade so über Wasser halten zu können oder er ist arbeitslos, aber krampfhaft auf der Suche nach einer Beschäftigung, mit der er sein Leben unterhalten kann.

Sowohl das eine, als auch das andere enden mit Depressionen, Minderwertigkeitsgefühlen und weniger guten Lebensstandards. Aus seiner Schicht aus zu brechen gelingt nur selten. Gute Berufe lassen sich nur mit guten Schulabschlüssen und einem Studium auf der Universität ermöglichen, solch ein hoher Bildungsstandard (gerade heutzutage, in der die Studiengebühren immer mehr Einfluss ausüben) ist jedoch häufig nur mit finanziellen Mitteln, also wieder ein mal dem Geld, möglich. Verständlich also, dass sich aus diesem ungerechten System unserer Zivilisation Gewalt und Kriminalität entwickeln.

Rousseau erklärt auch den Wert der Kindheit neu, wodurch er sich klar von den früheren Erziehungsmethoden abgrenzt. Er vertritt die Meinung, dass Kinder in ihrem natürlichen Zustand der Unschuld aufwachsen und das Schöne im Leben sehen sollten, bevor sie mit all den Schrecklichkeiten, die unsere Zivilisation birgt, konfrontiert werden, was ohne hin früh der Fall ist. Früher lag der Fokus auf der Vorbereitung zum Erwachsenwerden, nicht aber auf einer richtigen, gelebten Kindheit. Auch dieser Aspekt sollte vielleicht einmal genauer überdacht werden.

Wir leben im Zeitalter, in der Medien bereits längst überhand genommen haben. Das Fernsehen schreckt vor keiner Ausstrahlung irgendwelcher Schreckensbilder zurück, die sich die Kinder jederzeit anschauen können. Kinder sind sensible Wesen; sie reagieren viel extremer und emotionaler auf ihre Umwelt, als es Erwachsene tun und werden gerade von Bildern, die ihnen das Böse schlechthin vermitteln, schwer belastet und verängstigt. Unsere Zivilisation scheint somit das Ganze Leben über ein Hindernis zum vollkommenen Glück darzustellen.



Also, zurück zur Natur?

 6 
 am: 25. März 2007, 03:37:41 
Begonnen von sophia - Letzter Beitrag von towmac
Aber man neigt schon etwas dazu Zwinkernd

Menschen belügen sich gerne selber und wollen auch oft lieber die Lüge als die Wahrheit hören. Auch wenn sie das natürlich nicht sagen, denn sie lügen ja.

So weit meine bescheidenen Erfahrungen bisher.

Fazit: Für mich ist eine Lüge nicht gleich einer Lüge. Es gitb viele Lügen, die ich nicht verurteilen würde.

 7 
 am: 25. März 2007, 03:35:37 
Begonnen von Muse - Letzter Beitrag von towmac
Die ewige Diskussion und am Ende kommt man doch immer wieder zum selben Schluss: Glauben, nicht wissen.

Back to topic:

Leider kann ich einen Hype nicht sehen, der mich dazu verleiten würde, zu sagen, die Leute finden wieder mehr zu Gott.

Wo können denn solche Entwicklungen gesehe werden?

 8 
 am: 25. März 2007, 03:32:33 
Begonnen von towmac - Letzter Beitrag von towmac
Zitat
Was genau bedeutet es "die Konfessionen wieder aneinander zu bringen"? Geht es dabei überhaupt noch darum, was eigentlich die Wahrheit ist, oder geht es einfach darum, dass wir ja eine moralische Instanz brauchen und deshalb mal sehen, wie man alle möglichen Religionen oder Religionsrichtungen zusammenbringen und auf die gleiche Schiene bringen kann, damit die Menschen was haben, woran sie sich festklammern können, damit es ihnen besser geht und die Welt wieder friedlicher wird? Das ist btw nicht das Ziel von Religion.
Das ist deine Interpretation. Wenn du die Frage nach der Wahl der richtigen Religion mit der Frage nach der einzigen Wahrheit gleichsetzt. Wenn du nicht die These vertrittst, dass jede Religion zur Wahrheit führen kann, wenn man sie nur versteht.

Was ist deiner Meinung nach das Ziel von Religion?

Zitat
Wo siehst du den Unterschied in Ehe und Sex zwischen den Protestanten und Katholiken?

Nun ja, bei den Katholiken gehört die Ehe zu den heiligen 7 Sakramenten. Weiterhin sollte der Sex erst in der Ehe statt finden, nicht vorher.

Korrigier mich, wenn ich mich irre, aber meines Wissens gehört bei den Protestanten die Ehe nicht zu den Sakramenten, da sie keine haben. ^^ Da weiterhin kein Kateschismus existiert und das Gebot "Du sollst keinen Sex vor der Ehe haben" so nicht in der Bibel vorkommt, gehe ich mal davon aus, dass die Beantwortung dieser Frage jedem Protestantem selbst zu steht es quasi nicht aufdoktriiert wird.

Sollte ich mich irren, belehr mich eines besseren :-)

 9 
 am: 22. März 2007, 01:46:53 
Begonnen von towmac - Letzter Beitrag von Kristina
Ich glaube kaum, dass Gott irgendetwas völlig egal ist. Er hat die Erde erschaffen, deshalb will er sich auch drum kümmern und er liebt die Menschen, die er gemacht hat. Warum sollte es ihm plötzlich egal sein, was hier vor sich geht. Abgesehen davon, will er sich sehr wohl repräsentieren lassen. Petrus war zum Beispiel der "Fels auf den Gott die
Gemeinde gründete" (nachzulesen in der Bibel - Matthäus 13,16). Pastoren und Pfarrer verkünden Gottes Botschaft hier auf Erden und sind dadurch auch seine Vertreter. Der Papst hat da natürlich nochmal eine Sonderstellung und in wieweit diese richtig oder missverstanden wird, dazu will ich mich hier nicht äussern. Aber es ist ganz klar zu sagen, dass es Gott mit Sicherheit nicht egal ist, was hier passiert.

Zu den Unterschieden, die du genannt hast, Thomas, eine kurze Frage: Wo siehst du den Unterschied in Ehe und Sex zwischen den Protestanten und Katholiken?

Back to topic:

"Die Menschen brauchen eine moralische Instanz."

- Auch ich gehe davon aus, dass der Mensch eine moralische Instanz braucht, aber wer sagt, dass das für alle die gleiche ist. Selbst wenn man an Allah glaubt, und das für mich persönlich nicht richtig ist, weil ich nicht an Allah glaube, heißt das nicht, dass es jemand anderem nichts bringt.

"Diese könnte jedoch nur entstehen, wenn man es schaffen würde, die Konfessionen wieder aneinander näher zu bringen."

Was genau bedeutet es "die Konfessionen wieder aneinander zu bringen"? Geht es dabei überhaupt noch darum, was eigentlich die Wahrheit ist, oder geht es einfach darum, dass wir ja eine moralische Instanz brauchen und deshalb mal sehen, wie man alle möglichen Religionen oder Religionsrichtungen zusammenbringen und auf die gleiche Schiene bringen kann, damit die Menschen was haben, woran sie sich festklammern können, damit es ihnen besser geht und die Welt wieder friedlicher wird? Das ist btw nicht das Ziel von Religion.
Sry wegen meinem Deutsch, mein Wortschatz ist im Moment nicht sehr groß und mir fallen einige Wörter, die genau das treffen würden was ich meine leider nicht ein.

 10 
 am: 11. März 2007, 15:21:21 
Begonnen von sophia - Letzter Beitrag von LuckyLuca
"kann"

Nein, genau andersherum: Weil man Lügen aus Rücksicht angesichts der resultierenden eigenen Befindlichkeit durchaus auch für die eigene Person gutheißen kann, weil ich also selbst etwas davon habe, mich gut fühle, neigt man umso mehr dazu. Mir selbst geht es also besser, wenn ich in solchen Situationen zur Lüge greife. Das ist kein Anlass, nicht zu lügen. Im Gegenteil. Ich sage nur, dass man sich dann nicht auch noch wie der selbstlose barmherzige Samariter fühlen sollte.

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