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Titel: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: matondo am 10. Februar 2007, 23:45:15 Hey,
was sagt ihr so zur "neusten" Entdeckung unserer Weltpolitik,nämlich zum Klimawandel. Ich finde es echt krass,dass die Weltpolitik das Problem erst jetzt "erkennt". Eure Meinung? Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: der dave am 10. Februar 2007, 23:47:05 der plötzliche klimawandel ist ja kein "plötzlicher" - plötzlich ist nur der sorgenvolle aufschrei ob einer entwicklung die schon vor jahrzehnten begonnen hat
Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: matondo am 10. Februar 2007, 23:56:55 das war auch mehr sarkastisch gemeint. der klimawandel war natürlich schon seit jahrzehnten abzusehen.
Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: towmac am 10. Februar 2007, 23:59:53 Wenn man etwas nicht sehen will, macht man einfach die Augen zu. Etwas, was man auf morgen verschieben kann, verschiebt man dann lieber auf übermorgen, damit es erstmal keinen Stress gibt.
Die Frage ist ja nun, was nun gemacht werden kann, und, ob es auch gemacht wird. Man kann ja ansonsten immernoch paar Jahrzente warten... Man wirds ja schon überleben ^^ Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: matondo am 11. Februar 2007, 00:11:38 Das ist es ja,man wird es nicht überleben. Auf Dauer wird man die Dürreperioden,Erdbeben,Überschwemmungen,Smog etc. pp. nicht überleben. Die Erde reinigt sich selbst. Die Natur rächt sich und man hätte etwas ändern können,aber die Weltpolitk verschließt sich davor. Ein Grund für die so oft bescholtene Politikverdrossenheit. Warum soll ich wählen gehen,wenn nichts für mich bzw. für das,was ich für wichtig erachte, getan wird!?
Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: LuckyLuca am 11. Februar 2007, 14:05:56 Also einen Zusammenhang zwischen dem Klimawandel und der Politikverdrossenheit würde ich jetzt eigentlich nicht sehen. Zumindest nicht so, wie du. Ich glaube der Wähler wäre weit Politikverdrossener, wenn der Klimawandel schon längst in die Weltpolitik Einzug gehalten hätte. Die Bürger sind nicht zufriedener mit ihren Regierungen - seien es nur staatliche oder überstaatliche - wenn Benzinpreise steigen und man Steuern auf ihre Geländewagen erhebt.
Und das ist - so denke ich eher - der Grund dass der Klimawandel bislang noch nicht hinreichend Resonanz in der Politik findet. Welcher Politiker möchte sich schon mit sowas unbeliebt machen? Bevor der Klimawandel auf der politischen Ebene eine CHance hat muss er erstmal in die Köpfe der Wähler. Gerade wenn man Staaten wie die USA hernimmt, dann findet man ein entsprechendes Bewusstsein bei den Menschen nicht. Zumindest bisher. Der derzeitige Umschwung, der gerade in Amerika jetzt stattzufinden scheint, macht Hoffnung. Ebenso die "neue Entdeckung der Weltpolitik". Vielleicht ändert sich ja endlich was. ps: Amerika wird in diesem Zusammenhang immer wieder gerne genannt. Man hat dann aber Tendenz sich selbst aus dem Kreis der Umweltsünder auszuklammern und die Fäuste gegen andere zu schütteln. Das ist natürlich völlig falsch. Gerade erst hat Deutschland das Umweltprogramm der EU gebremst. Wir sind genauso Schuld. Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: der dave am 11. Februar 2007, 15:07:23 ...man kann aber nicht abwarten bis der geneigte wähler sich dem ausmaß der drohenden gefahr bewusst ist und entsprechende einschränkungen akzeptiert. nach diesem mechanismus funktioniert ein staat ja auch nicht. solange der einzelne die handlungspflicht nicht erkannt hat, ist halt die initiative der politischen führung gefragt (das bezieht sich nur auf den klimawandel :>).
Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: matondo am 11. Februar 2007, 21:13:16 Politiker haben eine gewisse Verantwortung ihren Wählern gegenüber. Und dein Argument,dass sich kein Politiker gerne durch angemessene Umweltpolitk unbeliebt machen will,zeigt doch,dass mit der Politik was nicht stimmt,wenn nur für Machterhalt,aber nicht für den Bürger regiert wird.
Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: Anaxandra am 11. Februar 2007, 23:50:08 klar, die politiker haben ganz wichtige entscheidungen und maßnahmen zu treffen, was den klimaschutz und -wandel betrifft, trotzdem sollten wir die schuld und verantwortung nicht immer an "die da oben" abgeben.
wir selbst tragen die verantwortung für all das mit, wir alle. später, wenn es einmal noch weiter fortgeschritten ist als jetzt werden uns unsere kinder fragen, weshalb wir nichts dagegen unternommen haben, wir, in deren generation das problem durchaus bekannt war. keiner wird sagen können, er hätte nichts gewusst. wir sind zu feige und faul uns an unserer eigenen nase zu fassen. einer unserer lehrer hat das kürzlich mit der machtergreifung und der gesetzgebung der nationalsozialisten verglichen. uns kann es heue leicht fallen anzuklagen, aber was tun wir denn gegen die missstände der heutigen zeit und wo beschützen wir die welt unserer nachkommen? Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: matondo am 12. Februar 2007, 00:34:48 klar,da gebe ich dir recht,aber:
was kann ich mehr tun als weniger auto fahren,weniger energie & wasser verbrauchen? nichts. greenpeace & co. gelten als nervige ökos. die einzigen,die wirklich dafür sorgen können,dass die energie,die du verbrauchst sauberer wird und,dass das auto,welches du fährst weniger verbrauchen soll sind politiker.ich kann nicht als einzelner zur chevron gehen und sagen "also eure raffinerien gefallen mir gar nicht". Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: Anaxandra am 12. Februar 2007, 01:08:50 als einziger kann man oft nichts ausrichten, aber mit einigen freunden und deren freunden ist man schon nicht mehr alleine. darauf gründet wohl auch die macht von demos etc. und wenn jeder in der woche eine halbe stunde weniger auto fährt weil er zum nächsten supermarkt läuft oder mit dem bus zur uni fährt wäre das auf die erde gesehen eine riesiege einsparung.
ps: greenpeace hat zB auch schon dafür gesorgt, dass eine ausgediente ölbohrinsel nicht mal einfach so im meer verschwandt etc und ist nicht ganz so "wirkungslos" wie sein ruf, wollte ich nur mal so anmerken... Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: matondo am 12. Februar 2007, 01:11:03 was haben die wochenlangen demos gegen hartz 4 oder studiengebühren angerichtet? die politik regiert gegen das volk.
natürlicht ist greenpeace nicht nutzlos,aber keiner (mit keiner ist die politik gemeint) hört auf sie. Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: towmac am 12. Februar 2007, 01:50:12 Das Hauptproblem ist neben der Mentalität (Bahh höhere Benzinpreise, die ich ehrlich gesagt jedoch auch habe :-\) natürlich die Wirtschaft. In Zeiten der Globalisierung, wo es bei vielen Unternehmen um nichts weiteres als um das Überleben geht, muss überall gespart werden. Umweltschutz kostet Geld. Viel Geld. Daher diese Abneigung, die ja auch teilweise nachvollzogen werden kann.
Die Wirtschaft widerrum hat nun macht auf die Politik. Viel Macht. Auch dieser Faktor ist entscheident für dieses "Wir wissen doch alles was los ist, aber es macht keiner was". ökonomische Prinzip der freien Marktwirtschaft + Drang zur Beliebtheit der Politiker in der Demokratie + "Ich alleine kann eh nichts ausrichten" des Normalbürgers = Zerstörung von Mutter Erde Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: LuckyLuca am 12. Februar 2007, 11:53:54 Aber trotzdem: Es geht im Grunde immer wieder auf den Bürger zurück. Natürlich nicht auf den einzelnen Bürger, sondern auf die gesamte Bürgerschaft. So funktioniert Demokratie nunmal. Wenn einer schreit: "Ich will aber nicht", dann ist das der Politik herzlich egal - aber auch das gehört zur Demokratie. Wenn viele schreien, dann wird das schon eher (natürlich aber längst nicht immer und nicht in hinreichendem Maße) gehört. Bevor man dem Volk den Umweltschutz schmackhaft machen kann, müssen ersteinmal die Medien ein entsprechendes Bewusstsein in die Köpfe des Volkes pflastern.
Mit der Industrie verhält es sich da ganz analog. Wer ist denn Schuld, dass die Leistungen der Industrie unter einem hohen Maß umweltschädigender einflüsse produziert werden, damit sie möglichst billig auf dem Ladentisch landen? Wer weigert sich denn, mehr als unbedingt nötig für das zu bezahlen, was er kauft? Wir. Kann man es der Wirtschaft da verdenken, dass sie es uns gleichtut? Wenn jeder mehr für Ökostrom bezahlen würde, dann gäbe es auch mehr Ökostrom (bis zu einer gewissen Grenze zumindest) und die Tatsache, dass immer mehr Verbraucher zu Bioprodukten greifen hat einen riesen Biomarkt erwachsen lassen. Ich habe das ganze Problem oben ein wenig auf die Medien geschoben. Die Medien müssen dem Bürger erstmal klarmachen, was er zu wollen hat. Natürlich muss man den Bürger aber auch ersteinmal dazu bringen zu wollen, dass man ihm klarmacht, was er eigentlich zu wollen hat. Mit anderen Worten: Wenn eine absolute Ökosendung im Fernsehen läuft, dann schaut sie sich wohl niemand an. Die Medien sind eigentlich genauso wie Industrie und Politik darauf angewiesen, dass sich jemand für das interessiert, was sie senden. Ich stimme dir also durchaus zu, dass irgendjemand die Initiative ergreift: Sie es ein Politiker, ein Industrieeller, ein Medienmogul oder eine Naturkatastrophe. Aber du kannst von niemandem (abgesehen einmal von der Naturkathastrophe) erwarten, dass er Bürger mit einem Mal ein komplettes Umweltprogramm um die Ohren haut, denn dann würde der Bürger nur mit Unverständnis reagieren. Vielmehr ist es wichtig, dass aus allen Parteien immer wieder ein kleiner Schubs erteilt wird, der das Thema ein Stück weiterbringt, so dass sich Umweltbewusstsein und -maßnamen in einem komplizierten Zusammenspiel entwickeln. ps: Hier noch ein Artikel, der ins Thema passt http://www.zeit.de/2007/07/Oekowende-USA Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: towmac am 14. Februar 2007, 01:03:28 Artikel ist interessant.
Aber er zeigt, dass alles denke ich bereits schon weiter ist, als die meisten denken. Dieser Prozess, denn du ansprichst Luca, von der Beeinflussung aus allen möglichen Sektoren, hat schon lange begonnen. Mitlerweile weiss ja nahezu jeder Bescheid, von der Gefahr, und achtet - teils unbewusst - auch etwas mehr darauf. Das wird sich natürlich noch weiter ausbreiten - müssen nur noch paar Hurricans / Überschwemmungen oder weitere Naturkatastrophen kommen. Da selbst G. W. Bush es vor kurzem in seiner Rede an die Nation zum Hauptthema gemacht hat und Merkel es beim Gipfel in München als Kern Ihrere Rede dargestellt hat heisst: Das ganze kommt nun ins Rollen. Ist auch gut so, denn sonst wäre es bald zu spät. Ich stehe jetzt natürlich vor einer schwierigen Frage: Was für ein Auto hol ich mir? Ich denke, es wird immer noch ein Benziner sein müssen ^^, auch wenn ich tanken alles andere als gern hab. Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: matondo am 17. Februar 2007, 13:06:50 Ein gutes hat es! Geile Musik (http://www.mtv.de/pop/news_long.php?id=24804) und das live :D
Äh ich werd' nachher mal was vernünftiges dazu schreiben. :> Soo Artikel gelesen. Ich find's witzig,dass die Amerikaner aus allem immer einen "Trend" machen wollen. Derzeit ist eben ökologisch zu handeln "in". Mal schauen wie lange das anhält. Luca du hast natürlich recht ohne den Impuls des Konsumenten wird es in der Wirtschaft auch keine Änderung geben. Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: Nils am 18. Februar 2007, 13:18:58 möchte noch eines einwerfen: die diskussion dreht sich im kern eigentlich nur um die usa und europa. man vergisst aber ganz schnell die gerade im wachsen begriffenen wirtschaftsgiganten wie china, brasilien oder indien. ich sehe besonders dort große probleme, da sich ein stark wirtschaftlich wachsendes land nun mal nicht von ökologischem gutmenschentum à la "wir klampfen jetzt mal alle für eine schönere welt" bremsen lässt. da wird halt einfach das kohlekraftwerk (das oft sogar vorher in deutschland gestanden hat) anstatt dem windrad gebaut weil es einfach schneller, billiger und effektiver ist. uns da können wir hier uns noch so lange auf dem fahrrad abstrampeln, wenn der chinese billige energie braucht können wir da gar nichts machen, um es mal polemisch auszudrücken.
und genau dort sehe ich den knackpunkt: als einzelner mensch kann man nichts erreichen, hier muss die internationale politik hart durchgreifen und umweltstandards durchsetzen. dass das natürlich ein überaus zähes unterfangen ist, da sich die chinesen nun mal nicht so gerne auf die finger schauen lassen, ist selbstredend. das wäre doch mal eine bewährungsprobe für die internationale gemeinschaft die auch zeigen könnte, ob die gut gemeinten ansätze ehrlicher natur sind oder nur wahlpolitsche taktiererei um mit dem "trend" zu gehen und sich den geneigten wähler und seine stimme zu sichern. Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: towmac am 18. Februar 2007, 16:35:03 Das ist natürlich ein sehr wichtiger Aspekt.
Wenn das Ganze global nicht durchgesetzt wird, bringt es auch nichts. Das heisst, hier müsse beispielsweise die UNO ran oder gar eine neue internationale Organisation, deren Auftrag es ist, gewisse Klimaschutz Standarts zu erstellen udn auch auszuführen beziehungsweise zu bewachen. Andernfalls: Wirtschaftliche Sanktionen. Das Problem hier sicherlich ist, damit so eine Organisation entstehen können, sollten mind 75% der Staaten, die was zu sagen haben, hinter ihr stehen. Davon sind wir aber wie schon mehrmals erwähnt sehr weit entfernt. Der globale Wettbewerb steht hier vielen Staaten im Weg. Denke, da müssen noch einige Naturkatastrophen heftigeren Ausmaßes kommen, um die Mentalität der Länder hier zu beeinflussen. Jedoch kann es dann bereits zu spät sein... Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: LuckyLuca am 19. Februar 2007, 16:07:27 Ich hab vergessen wo, aber ich habe heute noch gelesen, dass chinesische Kommunen den Umweltschutz für sich entdecken. Dass heißt es gibt garnicht sooo schlechte Aussichten, dass besagter Prozess in China auch von innen heraus stattfinden könnte.
Druck von außen klingt da für mich sehr fraglich. Wie kommen wir dekadente Europäer, die wir es uns leisten können viel Geld in unsere Heizung zu stecken, solche Kosten der weit ärmeren Bevölkerung auf der anderen Seite der Welt aufzudrücken? Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: matondo am 19. Februar 2007, 18:38:41 Mit dem wirtschaftlichen Erfolg kommt in der Regel auch der Wohlstand für die Bevölkerung. Heutzutage kann man sich wirschaftlichen Erfolg ohne ökologisches Denken nicht vorstellen. Es ist einfach 5 vor 12. Wenn der Mensch das nicht lernt,wird das weitreichende Konsequenzen haben. Und genau,weil das so ist bin ich von der Politik so enttäuscht. Sie haben die Verantwortung ("für uns") übernommen und sie über Jahrzente hinsichtlich einer ordentlichen Umweltpolitik nicht wahr genommen. Eine Versteuerung nach CO²-Ausstoß sollte nicht schon im Jahr 2007 in die öffentliche Debatte gebracht werden. Das man eine Steuer auch so Staffeln kann und sollte ist doch kein Alter Hut! Nur waren Wählerstimmen und das Schlechtmachen der Opposition wichtiger.
Ich find' diese Maßnahmen etwas heuchlerisch... Sind zwar gut,aber heuchlerisch. Als ob das Problem erst jetzt entstünde. Das ist irgendwie so,als ob Harvard oder eine andere "tolle" Uni jetzt herausgefunden hätte,dass die Erde rund ist! Einfach unfassbar. http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,467297,00.html http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,467298,00.html Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: towmac am 21. Februar 2007, 00:49:45 Also solange ich so Videos aus Japan / China und anderern östlichen Staaten sehe:
http://www.glumbert.com/media/dolphin (http://www.glumbert.com/media/dolphin) hege ich wenig Hoffnung, dass hier auch nur irgendwann mal sowas wie der Klimaschutz thematisiert werden könnte. Davor müsste man doch erst lernen die Natur zu respektieren und allen vorran die Tiere ! Und dieses Video oben ist beispielhaft wie in solchen Ländern mit Tieren umgegangen wird - find ich so unglaublich krass und traurig. Da krieg ich echt eine Wut und würd am Liebsten alle Beteiligten dem selben Schicksal ausliefern. Wenn in China / Japan etc. nicht endlich erstmal Tierschutzrichtlinien durch gesetzt werden (vgl Entwicklung im Walfang => Legalisierung), kann man kaum davon ausgehen, dass ein Bewusstsein für die sonstige Natur entsteht. Eine Petition gegen die obige Delfinabschlachtungsanlage die ihr alle unterschreiben solltet gibts übrigens hier: http://www.petitiononline.com/mod_perl/signed.cgi?golfinho (http://www.petitiononline.com/mod_perl/signed.cgi?golfinho) Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: matondo am 22. Februar 2007, 17:38:28 15 jahre...
http://portal.gmx.net/sidbabhdcc.1172162020.14893.iycjm3fwgs.74.baa/de/themen/nachrichten/deutschland/umwelt/3656428-Rettung-des-Klimas-ist-ein-Kampf-gegen-die-Zeit,cc=000000160300036564281QgwHj.html Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: Anaxandra am 22. Februar 2007, 23:04:48 15 ist eine unglaublich kurze zeit um über das weitere schicksal unserer erde zu entscheiden. ich kann nicht verstehen, weshalb nicht einfach zu drastischeren maßnahmen gegriffen wird. ich meine, jetzt müsste langsam doch auch dem letzten klar werden, dass es so nicht weiter gehen kann. warum kann man nicht via schnell-gesetzgebung oder so etwas glühbirnen auch hier in deutschland verbieten etc???
Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: LuckyLuca am 23. Februar 2007, 17:26:30 Das mit der Schnellgesetzgebungist auch so ne Sache. So langsam klimafreundliche Maßnahmen in Deutschland auch vorrangeschritten sind, so unbedacht und ineffizient sind viele davon auch. Biokraftstoff zum Beispiel ist eigentlich alles andere als eine gute Lösung. Autos mit geringerem Treibstoffverbrauch - wie es sie auch schon gab, nur dass sie dann wieder vom Markt verschwunden sind - sind weit umweltfreundlicher mit Benzin. Außerdem könnte man Biokraftstoffe viel besser in die Stromversorgung stecken, auf einem direkteren und billigeren Weg. Um Pflanzen erstmal motortauglich zu machen werden (glaube ich) schon allein 70% der Energie einfach verschleudert. Der Automoter selbst hat dann natürlich auch nochmal einen geringen Wirkungsgrad, so dass erstmal reichlich CO_2 in die Luft gepustet wird, bevor sich überhaupt was bewegt. In entsprechenden Stromkraftwerken hätte man da weit mehr Kohlekraftschadstoffe vermeiden können. Auch stehen dem Regenwald in Südamerika mit hoher Wahrscheinlichkeit einige neue Rodungen bevor, da durch die enorme Subventionen der Ausgangsressourcen für Biodiesel und co. zusätzliche Anbauflächen gebraucht werden (ganz davon abgesehen, dass viele Menschen Hungern müssen, weil AMerika sämtlichen Mais aufkauft).
Da sollte man sich manchmal doch fragen, ob man nicht ein wenig mehr Überlegungen in die Effizienz bevorstehender 'Schnell-Gesetzgebungen' stecken sollte. Ob das mit Zeitdruck besser wird kann man sich fragen. ps: Ich habe diese Sache mit dem Biotreibstoff irgendwann mal in der Zeitung gelesen und vertraue dem jetzt einfach mal. Die Wissenschaftler, die jetzt vorrausgesagt haben, dass uns noch 13 Jahre bis zur Klimakathastrophe bleiben haben allerdings Biodiesel nebst Atomkraftwerken ganz oben auf ihrer Liste der zu treffenden Maßnahmen stehen. Ich weiß also nicht, inwiefern das richtig ist^^ Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: towmac am 24. Februar 2007, 03:33:41 Mh also ich denke allmählich kommt schon so einiges in Gang. Die Kaufraten von "Spritfress" Autos sanken nun rapide, die Industrie reagiert und setzt nun vermehrt auf klimafreundliche Artikel, allen vorran Autos natürlich.
Also es tut sich definitiv was, die Frage ist nur, ob genug und auch das richtige. Zu der obigen Beteiligung von Biokraftstoff kann ich nicht viel sagen, da habe ich absolut keine Ahnung von ??? Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: matondo am 24. Februar 2007, 15:41:49 ich halte nix von schnell gesetzgebungen,so was muss erst durchdacht werden. man sieht ja an der gesundheitsreform was passiert,wenn die politik einfach mal fix was durchboxt.
Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: Anaxandra am 24. Februar 2007, 23:33:00 durchdacht sollten neue gesetze, erst recht bei einem solchen thema, natürlich unbedingt sein. ich frage mich nur, weshalb all diese maßnahmen die jetzt langsam ergriffen werden, nicht schon vor 5 jahren in die tat umgesetzt wurden, die problematik war damals schließlich auch schon bekannt und um gesetze effektiv werden zu lassen, braucht man nicht immer jahre.
natürlich ist es schwachsinnig etwas einzuführen, was fachleute als ineffektiv verurteilen, aber ich meine auch eher dinge wie einfach nur ein label das als pflicht eingeführt wird und auf dem der schadstoffausstoß der autos benotet ist (wie etwa bei kühlschränken mit a++, a+, a, b...). gegen solche dinge kann man einfach nichts haben und es kann auch nicht sein, dass da jahrelang darum gestritten wird. das sind sicher nur kleinigkeiten, aber ein stückchen verbessern würden sie bestimmt. Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: der dave am 25. Februar 2007, 23:11:40 mhh...nur mal am rande zum gang des gesetzgebungsverfahren: die inhalte werden von sachverständigenkomissionen erarbeitet...also von experten - klimaforschern, ingenieuren etc. das sind keine unrealistischen ideen fachfremder politiker.
Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: LuckyLuca am 26. Februar 2007, 12:44:57 Auch Experten brauchen Zeit zum Nachdenken und Austausch^^ Und auch dann kommen Experten oft nicht auf die besten Ideen.
Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: towmac am 27. Februar 2007, 01:03:17 Vorallendingen sind die "Resultate" in der Regel sehr geprägt von gewissen...Faktoren. Allenvorran natürlich wirtschaftliche Hintergründe, die hier dann letztlich doch das Sagen haben.
Siehe aktuell bspw die Raucher-Gesetzgebung! Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: Anaxandra am 27. Februar 2007, 20:36:04 das ist wohl war.
da finde ich es zum beispiel auch so schlimm dass die usa und china, wo sie doch eine der größten CO2-erzeuger überhaupt sind, das kyoto-protokoll aus wirtschaftl. gründen nicht unterzeichnen. da läuft irgendwas schief, wenn wir aus angst vor profitverlust unseren eigenen planeten zerstören, wo bleibt denn da die prioritätensetzung?! Titel: Re: Der plötzliche Klimawandel Beitrag von: Neko_Kida am 22. September 2007, 20:36:17 Der Klimawanderl wurde ja schon etwas länger beobachtet, nur hat man das Ganze einfach mal als "Ungefährlich" eingestuft. Jetzt wos plötzlich klick macht ist er aufeinmal da.
Der Klimawandel hat aber ( so scheit es) eine positive Wirkung auf den wirtschaftlichen Kreis. Überall ist Werbung wo es heißt ja hier konnen die den CO2 Ausstoß verringern. Es laufen jetzt ja Sendungen über das Vermindern von CO2, aber zum Teil laufen da Themen, die sowieso kein mensch einhält oder einhalten kann. Na klar ist es gefährlich einfach so weiter zu machen und mit SCheuklappen durch die Gegend zu laufen, aber um wirklich schlagartig eine positive "Reaktion" zu bekommen muss mann alles umdrehen, und das ist heut zutage nicht mehr möglich. |